Aktuelle BeiträgeAktuelle Beiträge

Sie befinden sich hier:

  1. Aktuell
  2. Neuigkeiten
  3. Aktuelle Beiträge

Pflegeberufe - trotz der aktuellen Herausforderungen die richtige Entscheidung
Mittelfrankens Wohlfahrtsverbände (BRK, AWO, Caritas, Diakonie, IKGN und Parität) werben für die Pflege – auch wenn die geplante Großveranstaltung am „Tag der Pflege“ am 12. Mai ausfallen muss


Als „herausfordernd“ beschreibt Katharina Reitenspies die Situation in der Corona-Krise. Die alten Menschen fühlten sich zunehmend isoliert und inzwischen komme von vielen täglich der Wunsch, die Angehörigen sehen zu wollen. Vom Balkon zu ihnen zu sprechen, genüge ihnen nicht mehr. Für das Pflegepersonal werde es anstrengend, auch wenn sie vieles unternehmen, die Bewohner zu beschäftigen und zu unterhalten.

Katharina Reitenspies ist angehende Pflegekraft im Caritas-Seniorenheim St. Albertus Magnus in Stein bei Nürnberg. Erst im Oktober hat sie ihre Ausbildung begonnen. Für den theoretischen Teil besucht sie die Berufsfachschule für Pflege des Caritasverbandes Nürnberg.

Wie mehrere hundert anderer Pflegeschülerinnen und -schüler hätte sie am 12. Mai - dem Tag der Pflege - in der Nürnberger Innenstadt teilgenommen. Kreativ und bunt wollten die jungen Menschen wie schon voriges Jahr mit Tanz, Pantomime, Theater, Spielen und auf Transparenten und Plakaten zeigen, wie schön, bereichernd und wertvoll ihr Beruf ist. Doch auch dem hat Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wegen der Pandemie musste die Bezirksarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege im Bezirk Mittelfranken die von ihr seit langem vorbereitete Veranstaltung absagen.

Und das in einem Jubiläumsjahr. Florence Nightingale, die Begründerin der Pflegeausbildung, hätte just an diesem 12. Mai ihren 200. Geburtstag gehabt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte daher das Jahr 2020 als „Jahr der Pflegenden“ ausgerufen.

Auf ganz unvorhergesehene Art ist 2020 nun ein Jahr der Pflegenden geworden. Und diese genießen auf einmal eine große Hochachtung, werden allgemein mit Lob und Applaus überschüttet und als „systemrelevant“ bezeichnet.

Ob auch nach der Corona-Krise, in der die Personalsituation im Gesundheitswesen besonders angespannt ist, der Pflegeberuf die gleiche Anerkennung genießt, bleibt abzuwarten.
Sicher ist, dass seine Systemrelevanz weiter steigen wird. Sind in Deutschland schon heute rund 3,5 Millionen Menschen auf Pflege und Betreuung angewiesen, davon allein in Bayern mehr als 400.000, so wird die Zahl in den nächsten 10 Jahren auf fast 4 Millionen ansteigen. Das erfordert 80.000 zusätzliche Stellen in der stationären und noch einmal 20.000 in der ambulanten Pflege.
Katharina Reitenspies hat in der Pflege ihre Berufung gefunden. Sie ist bereits 27 Jahre alt, hat studiert und dann in der Tourismusbranche gearbeitet. „Den Bürojob fand ich schrecklich“, sagt sie. Bereits als Gymnasiastin habe sie bei der Pflege ihrer Tante mitgeholfen. „Ich war immer dabei, habe alles gesehen“. Als sie sich beruflich umorientierte, habe ihr Vater gesagt: „Das liegt dir.“ Sie arbeite heute in der Pflege, „weil es mir gefällt“.

Auch mit den Verdienstmöglichkeiten ist Katharina Reitenspies zufrieden: „Es bedeutet für mich keine Einbuße“. Vor allem aber lobt sie die Kolleginnen und die Ausbildung: „Ich habe eine sehr gute Praxisanleitung. Meine Ausbilderin hat viel Zeit für mich.“

Die Bezirksarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege im Bezirk Mittelfranken hofft, dass viele junge Menschen dies genauso sehen und sich zur neuen dreijährigen, generalistischen Pflegefachkraftausbildung, die seit diesem Jahr deutschlandweit die bisherigen Ausbildungsberufe Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und die Altenpflege ersetzt, entschließen.

Auch, oder gerade, unter dem Zeichen des Virus.

ConSozial 2019

Natürlich hatte auch das BRK in diesem Jahr wieder einen Stand in Halle 3 A, an dem Mitarbeiter*innen der Landesgeschäftsstelle gerne für Fragen und Auskünfte zur Verfügung standen.

 

Mit einem Appell, stärker auf andere Menschen zu achten, hat Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer die größte Sozialmesse im deutschsprachigen Raum, die «Consozial» in Nürnberg eröffnet. Einsamkeit habe viele Gesichter und könne jeden treffen, sagte sie. Die ConSozial widmet sich in diesem Jahr unter dem Motto «Gemeinsam statt einsam - sozialen Zusammenhalt stärken» den Themen Einsamkeit im Alter, Pflege und Barrierefreiheit.

Einer vom Ministerium geförderten Studie "Sozialmarkt Bayern" zufolge arbeiteten Ende 2017 knapp 450 000 Menschen im Freistaat in der Sozialwirtschaft, das seien "deutlich mehr als in der Automobilwirtschaft", sagte Schreyer. Die Beschäftigten hielten die Gesellschaft am Laufen, in dem sie Kinder förderten, ältere und kranke Menschen pflegten und Menschen mit Behinderung zur Seite stünden.

Mit großer Ehre nahm die BRK Wasserwacht den ConSozial-Managementpreis 2019 von Kerstin Schreyer entgegen und stellte das betreffende Projekt – das Wasserwacht Informations- und Steuerungssystem (kurz WISS) - vor. Der ConSozial-Managementpreis prämiert innovative Projekte aus Personalentwicklung, Qualitätsmanagement, Finanzierung, Controlling, IT-Einsatz, Wissensmanagement, Umweltmanagement, werteorientiertes Management, Vernetzung und Formen des bürgerlichen Engagements.

Gerda Hasselfeldt, DRK Präsidentin und Präsidentin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, bezeichnete die Fachmesse als bundesweit wichtigste Plattform für Ideen, Impulse und Innovationen. Die wachsende Einsamkeit von Menschen sei eine Folge der Digitalisierung ebenso wie von abnehmenden Familienbindungen. "Damit dürfen wir uns als Gesellschaft niemals abfinden", sagte die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes. Auch deshalb beschäftige sich ein Viertel der sehr zahlreichen Veranstaltungen auf der diesjährigen ConSozial mit diesem Thema.

Eckart von Hirschhausen, Arzt, Komiker und Autor präsentierte nachdenkliche und heitere Impulse in seinem Plenumsvortrag: Keiner kann sich selbst kitzeln! Wie gelingt Motivation für Zusammenhalt und Zukundtsfähigkeit? Unterstützt wurde er vom Nürnberger Kabarettisten Oliver Tissot - Witze statt Kaugummi: Witze-Automaten sollen mehr Freude in Krankenhäuser bringen. Mit dieser Absicht hat Oliver Tissot der von Eckart von Hirschhausen, u.a. Gründer der Stiftung HUMOR HILFT HEILEN, einige der erheiternden Apparaturen geschenkt.

Pflege – ein Beruf mit Herz und Verstand

Vor allem Auszubildende gestalteten mit lebendigen Aktionen den Tag der Pflege in Nürnberg
Die immer wieder einsetzenden Regenschauer konnten ihrer guten Laune nichts anhaben. Die Auszubildenden, die am 9. Mai in Nürnbergs Innenstadt zusammengekommen waren, hatten sichtlich Spaß. Die Veranstaltung, inzwischen zum fünften Mal von den mittelfränkischen Wohlfahrtsverbänden ausgerichtet, war diesmal von den Aktionen der Altenpflegeschülerinnen und -schüler geprägt.
14 verschiedene Gruppen schwärmten vom Lorenzer Platz aus und zeigten den Passanten Talente über die berufliche Kompetenz hinaus.
Etliche tanzten, andere zeigten eine Pantomime, eine Gruppe hatte sich als Roboter verkleidet.
„Wir wollen zeigen, dass wir unseren Beruf gerne machen“, sagte Caritas-Geschäftsführer Michael Groß als Sprecher der Veranstalter bei einer kleinen Kundgebung vor der Lorenzkirche. Die Pflegeschülerin Tatjana nannte als Grund, sich von der Hilfs- zur Fachkraft weiterzubilden: „Es ist schön, wenn die Menschen mitlächeln.“ Da sie bescheiden nicht damit herausrückte, musste Moderator Michael Groß verraten, was ein pflegebedürftiger Mann ihr nach dem Rasieren gesagt hatte: „Sie sind die Allerbeste.“
Ähnliche Motive für ihre Berufsentscheidung hatten andere Schülerinnen und Schüler auf Plakate geschrieben: „Ich pflege, weil ältere Menschen Zeit und Liebe brauchen“, „…weil ich den Menschen etwas zurückgeben möchte“, „… weil meine Pflege von Herzen kommt“ oder „… weil ich hier gebraucht werde“. Da war auch die Rede davon, dass jeder Mensch eine gute Pflege verdient hat und dass die Pflege eine Zukunft haben muss. „Pflege – ein Beruf mit Herz und Verstand“ stand auf ein weiteren Plakat und ein Transparent warb: „Komm in die Pflege – es lohnt sich“.
Und dass es sich lohnt, rechnete Michael Groß am Beispiel der Caritas. Zwischen 3.000 und 4.000 Euro brutto verdiene eine Pflegefachkraft im Monat. Am wichtigsten aber sei, dass Pflegekräfte ihre Arbeit als sinnvoll erlebten.
Die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege Melanie Huml, die für ein Grußwort gekommen war, machte sich gegen das Vorurteil stark, die Pflegeausbildung werde von Schülern ergriffen, bei denen es zu einem angeblich angeseheneren Beruf nicht gelangt habe. Sie erzählte von einer Auszubildenden, die selbst von Altenheimbewohnern bemitleidet worden war, das Abitur sei wohl nicht so gut gewesen, dass sie nun im Pflegeheim arbeiten müsse. Die junge Frau habe geantwortet: „Das Abi war eigentlich ganz gut. Ich bin hier, weil ich bei euch sein will.“
Bezirkstagspräsident Armin Kroder empfahl dem Publikum ein Gedankenexperiment: „Stellen Sie sich vor, alle Pflegekräfte legten drei Tage lang die Arbeit nieder.“ Die Folgen, die man sich ausmalen könne, zeigten: „Die Pflege ist für die Gesellschaft systemrelevant im besten Sinne.“

Pflege wird in Tanz, Musik und Pantomime erlebbar

Wohlfahrtsverbände veranstalten Aktionen zum Tag der Pflege in der Nürnberger Innenstadt

Pflege macht Spaß! Wer in der Pflege arbeitet, kann abends mit dem Gefühl nach Hause gehen, etwas Sinnvolles getan zu haben. Dabei hat er die Auswahl zwischen ganz verschiedenen Arbeitsbereichen. Ob ambulante oder stationäre Pflege, ob Alten- oder Krankenpflege, ob Reha-Einrichtung oder Operationssaal: Die Aufgaben sind vielfältig. Und die Arbeitsbedingungen sind gut. Pflegekräfte werden gebraucht und Aufstiegschancen sind vorhanden. Selbst die Bezahlung ist oft sehr viel besser, als landläufige Vorurteile behaupten.

Dass Pflege ein attraktiver Beruf ist, wollen die freien Wohlfahrtsverbände in Mittelfranken zum diesjährigen Tag der Pflege vermitteln. Daher haben sie unter dem Motto „Wir pflegen Franken!“ ein attraktives Programm erarbeitet für

 

Donnerstag, 9. Mai 2019, von 13 bis 17.00 Uhr

auf dem Lorenzer Platz in Nürnberg

 

Vor der Lorenzkirche ist in dieser Zeit ein Informationszelt aufgebaut, an dem Vertreter der Wohlfahrtsverbände für ein Gespräch zur Verfügung stehen. Erfrischung bietet das italienische Eismobil, Speis und Trank der Food Truck der Caritas. Im Projekt „Food Stories“ bereiten Geflüchtete Gerichte aus ihren Heimatländern zu, die sie im Imbisswagen anbieten. Gleichzeitig informieren sie über Kultur und Situation der Länder.

Dass Pflege Spaß macht, soll auch sinnenfällig zum Ausdruck kommen. 14 Gruppen aus Pflegekräften oder Pflegeschülern, u.a. eine Gruppe der BRK Schwesternschaft Nürnberg,  ziehen durch die Innenstadt und lassen die Passanten Pflege musikalisch und schauspielerisch erleben: mit Pantomime, Tanz, Flashmob oder eine Fotoboxaktion.

Um 15.00 Uhr treffen sich alle Gruppen auf der Aktionsfläche vor der Lorenzkirche. Nach einer Begrüßung durch die Veranstalter sprechen dann Melanie Huml, bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, und Armin Kroder, Bezirkstagspräsident von Mittelfranken, Grußworte zu den Pflegekräften.

Veranstalter der Aktionen sind AWO, Bayerisches Rotes Kreuz, Caritas, Diakonie, Paritätischer Wohlfahrtsverband und Israelitische Kultusgemeinde.

 

Weitere Information zum „Tag der Pflege“ gibt es unter: www.wir-pflegen-franken.de

Tag der Pflege 2019

Schon mal vormerken:

Aktionen anlässlich des Internationalen Tages der Pflege

Am Donnerstag, dem 09. Mai 2019 von 13 Uhr bis 17.30 Uhr finden vielfältige Aktionen wie Flashmobs, Tanz, Musik, Pantomime, ital. Eismobil, Food Truck mit internationalen Speisen, Befragungen usw. auf dem Platz vor der Lorenzkirche und in der Fußgängerzone statt.

Um 15 Uhr gibt es kurze Reden von der bayr. Staatsministerin M. Huml und dem Bezirkstagspräsidenten A. Kroder.

Unter dem Motto "Wir pflegen Franken!" werden die vielen guten Seiten des Berufsfeldes Pflege deutlich gemacht.

BRK bei ConSozial 2018

Das BRK ist auch bei der 20. Jubiliäumsausgabe der ConSozial im Messezentrum Nürnberg von 7. – 8. November dabei.

Parallel dazu lädt der 2-tägige KiTa Kongress unter der Motto „Gemeinsam stark“ ein.

Eine Programmübersicht der Messe finden Sie hier: https://www.consozial.de/programmuebersicht.html

 

Wir freuen uns auf Sie und den Austausch mit Ihnen in Halle 3A Stand 306.

Wir pflegen Franken!

 

 

Wohlfahrtsverbände zeigen die Attraktivität des Pflegeberufs

Information, Unterhaltung und Mitmach-Aktionen am Internationalen Tag der Pflege auf dem Hans-Sachs-Platz in Nürnberg

Am Internationalen Tag der Pflege wollen die freien Wohlfahrtsverbände auf die Attraktivität und hohe Wertigkeit der Pflegeberufe aufmerksam machen.
Auf dem Hans-Sachs-Platz in der Nürnberger Altstadt findet am 12. Mai 2018 zwischen 12:00 und 16:00 Uhr ein bunter Informationsmarkt statt.
Hermann Imhof, Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung  und Richard Bartsch,  Bezirkstagspräsident von Mittelfranken, werden gegen 12 Uhr erwartet.
Ein publikumswirksamer Musik- und Tanz- Flashmob startet um 12:00 Uhr auf dem Hans-Sachs-Platz und „performed“ an verschiedenen Orten in der Nürnberger Innenstadt. Passanten sollen so auf den Informationsmarkt auf dem Hans-Sachs-Platz aufmerksam gemacht und zum Besuch eingeladen werden.
Dort stellen die einzelnen Einrichtungsträger sich selbst sowie ausgewählte Aspekte ihrer Arbeiten vor. An verschiedenen „Stationen“ gibt es ein vielfältiges Programm: Neben Informationen gibt es einen „Tower of Power“. Bilder aus dem Wettbewerb „Ich pflege gerne“ (www.ich-pflege-gerne.de) sind zu sehen. Rollstuhl-Parcours und Alterssimulationsanzug ermöglichen die spielerische Annährung an die unterschätzten Herausforderungen des Alltags im Alter. Unter dem Titel „Das Seniorenheim – ein lebenswerter Ort“ wird das tägliche Leben im Altenheim vorgestellt: Veranstaltungen, Kreativ-Kurse, Fotodokumentationen.
Die Besucher können Handmassage und Aromatherapie ausprobieren. Außerdem sorgt eine Fotobox für Spaß und lädt dazu ein, witzige Fotos zu schießen. Für die Kinder wartet in der Mitte des Hans-Sachs-Platzes eine Hüpfburg.
Ebenso informieren der Stadtseniorenrat der Stadt Nürnberg und der VdK über ihre Arbeit. Veranstalter sind AWO, Bayerisches Rotes Kreuz, Caritas, Diakonie und der Paritätische Wohlfahrtsverband.
Weitere Information zum „Tag der Pflege“ auf dem Hans-Sachs-Platz gibt es unter: www.wir-pflegen-franken.de

ConSozial – Deutschlands größte Kongressmesse für den Sozialmarkt von 08.- 09.11.2017

Traditionell traf sich die deutschsprachige Sozialbranche in Nürnberg auf der ConSozial.

Mehr als 5.700 Besucher und 224 Aussteller auf über 4.300 Quadratmetern Messefläche in zwei Hallen ließen das diesjährige Motto der ConSozial 2017 „Zukunft Inklusion“ lebendig werden.

Ein zentrales Thema, das alle angeht. In Messe und Kongress kam deshalb der Inklusion die Hauptrolle zu.

Bayern ist nach Angaben von Bayerns Sozialministerin Emilia Müller ein Vorreiter in Sachen Inklusion. Der Freistaat habe mit seiner Initiative für das Bundesteilhabegesetz eine der größten Sozialreformen der vergangenen Jahrzehnte angestoßen.

Der Bezirksverband Ober-/Mittelfranken vertrat das gesamte Bayerische Rote Kreuz im Messezentrum Nürnberg mit einem Stand, der wie immer gut besucht wurde.

Nicht nur DRK Kollegen aus anderen Bundesländern, auch internationale Gäste aus Indien,  Madagaskar und Österreich schauten bei uns vorbei.

Zusammengefasst war es für den Bezirksverband Ober-/ Mittelfranken wieder ein sehr erfolgreicher Messeauftritt und wir bedanken uns bei den ober- und mittelfränkischen Kreisgeschäftsführer-/innen und ihren Teams für die tatkräftige Unterstützung, ohne die unsere Messepräsenz nicht möglich gewesen wäre.

Im kommenden Jahr feiert die ConSozial ihren 20. Geburtstag.

Daher bitte vormerken und unbedingt bei uns vorbeikommen: 07.-08.11.2018

Neuen Bezirksvorstandschaft im BRK-Bezirksverband Ober- und Mittelfranken

Die Wahlen am 17.06.2017 in Röthenbach ergaben folgende Ergebnisse:

1. Vorsitzender Wolfgang Plattmeier, Hersbruck
2. stv. Vorsitzende Petra Guttenberger, MdL, Fürth
2. stv. Vorsitzender Siegfried Wölki, Coburg
Chefarzt Dr. Wolfgang Romming, Obermichelbach
stv. Chefarzt Hans Joachim Schirner, Scheinfeld
Schatzmeister Prof. Dr. Frank J. Müller, Hof
stv. Schatzmeiser Jürgen Pracht, Nürnberg
Justitiar Klaus-Werner Edelthalhammer, Fürth

Danke allen ausgeschiedenen ehem. Mitgliedern unserer Bezirksvorstandschaft, also unseren beiden ehem. stv. Vorsitzenden, Christine Limbacher und Gudrun Brendel-Fischer sowie unserem ehem. Chefarzt, Dr. Eckart Friedrich für die teilweise jahrzehntelange Unterstützung unserer Arbeit im Bezirksverband!

Danke Herrn Regierungspräsident Dr. Bauer, Landrat Kroder und Bürgermeister Hacker sowie BRK-Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk für den Besuch und die Grußworte - eine Wertschätzung der Arbeit aller Kameradinnen und Kameraden in ganz Ober- und Mittelfranken!

Danke allen Delegierten fürs Kommen - und die Unterstützung unserer Arbeit im Bezirk!

Unsere Pflegekräfte werden geschult

Das Infektionsrisiko bei der Pflege und Betreuung alter und pflegebedürftiger Menschen wird insbesondere von ihrer Abwehr und Immunsituation, der Art der anwesenden Keime sowie den erforderlichen pflegerischen und medizinischen Maßnahmen bestimmt. In unterschiedlichen und vielfältigen Bereichen spielt das Wort Hygiene eine wichtige Rolle.

So zum Beispiel bei der Personalhygiene, Umgebungshygiene und Lebensmittelhygiene, etc. Das Personal muss in regelmäßigen Abständen geschult werden, um erlernte Kompetenzen gewissenhaft in der Praxis anwenden zu können. 

Die letzte Fortbildung vor den Sommerferien für 18 Pflegekräfte aus ober-, mittel- und unterfränkischen BRK Seniorenheimen und ambulanten Diensten zum Thema „Hygienemanagement“ fand am 18. Juli 2017 im Seniorenzentrum Zeltner Schloss in Nürnberg statt.

Ab September sind weitere sechs Schulungen geplant mit hochaktuellen Themen, u.a. Palliative Care, Kinästhetik und zur Methodenkompetenz „ Team’s erfolgreich führen“.

Seit Januar 2017 nahmen insgesamt 291 Personen an 16 Fortbildungen teil, für die rd. 4.300,00 € an Zuschüssen beantragt werden konnten.